Digitalumbau mit Esu Raucherzeuger getaktet

...nun ist es doch soweit,meine 60 Jahre alte DA 800 BR 23014 wird digitalisiert. Eigentlich sollte die Lokomotive als Analog Lok erhalten bleiben. Nur ein Dasein in der Vitrine fristen  und die Modellanlage nicht mehr befahren,dass sollte der BR 23 erspart bleiben. Also es geht los mit dem Umbau. es ist etwas Mehraufwnad, da einiges doch  an Fräsarbeit zu erldigen ist. Daz später. Zuerst die Lokomotive in alle Bestandteile zerlegen,danach eine vollständige Grundreinigung der Teile durchführen.

 

Als kleine Anmerkung, am Lack wird nicht viel gemacht, sie soll ihre Gebrauchsspuren zeigen, das macht die Lok noch authentischer. Es werden nur die Kesselringe  in Kupferfarbe nachgeabreitet.

 

Das Getriebe ist in einem guten Zustand,also steht dem Digitalumbau nichts im Wege. die Beleuchtung der BR 23 014 bleibt im Original, das heißt

am Tender wird es auch keine Beleuchtung geben.

 

Folgende Teile finden ihren Platz in der Lokomotive:

 

Artikel 54499 ESU Loksound  V 4.0  Spur O,HO

Artikel 51698 ESU Adapterplatine 21 MTC  mit Verkabelung

Artikel 51970 ESU I/O Erweiterungsplatine 

Artikel Esu 35100 SP.01 Raucherzeuger

Kabellitzen  für DCC Verkabelung

 

Der Raucherzeuger wird im Kessel  der 23014 eingepasst und sicher befestigt. Um das Lokgussgehäuse zumontieren ,wird die Orginal  Befestigung am Lokrahme abgefräst. Hierzu folgt über die Fräsarbeit ein gesonderter Abschnitt in der Dokumenation des Umbau.

 

Zerlegung  und Reinigung  der Lokomotive  als Bildfolge.

Zum reinigen wird SR24  oder WD 40 Reinigungsöl benutzt,

 

 

 

 

Zerlegung der DA 800 23014

...weiter geht es nun mit dem Neuaufbau der Lokomotive, zuerst die Beleuchtung mit dem originalen Lampenhalter aufgebaut. als Leuchtmittel komme 3mm Led's warweiß zum Einsatz. Die Led's sind in Pinhalter montiert und mit Schrumpfschlauch überzogen, so das nur die Kopfe der Led's nach Einbau  sichtbar sind.

 

Danach Kabel sauber verlegen, Vorlaufwerk, Nachlaufwerk wieder anbringen. Der Tender ist soweit ausgefräst das der Decoder und Zubehör Platz fimdet.  IM nächsten schrit wird der Tenderrahmen mit der Lokomotive  verbunden ( kann aber jederzeit getrennt werden  für Wartung.)

...durch etwas Lieferzeit der Decoderbauteile wurde das Finisch der Lokomotive vorgezogen. Die ist sehr dezent gehalten ,damit es zum Gesamtzustand der Lokomotive passt.

 

das Farbfinish begrenzt sich auf, die Konturen der Kanten etwas in Rot nachzuarbeiten, sowie

Kanten im Bereich der Beleuchtung mit etwas Schwarz aufzufrischen.

Die  Radsätze wurden sehr vorsichtig  aufgefrischt.

 

als Farbstifte dienten Lackmarker  in rot und Schwarz, mit Farbspitzenbreite von 1,2-2mm. so lassen sich mühelos die Konturen nacharbeiten.

Dito wird ein Kupferfarbener MLackmarker für die Kesseleringe verwendet.

Die Edelstahldrähte an Führerstand sowie am Kessel sind geschwärzt worden. Passt zum Gesamteindruck der Lokomotive besser.

Allein durch das Alter der Lokomotive ist schon eine näturliche Patina gegeben, so das zusätzliches Altern oder Patinieren wegfällt.

 

für die folgende Arbeitsschritte braucht man eine ruhige Hand. Anlöten der Kabellitzen an den Micropin-Stecker 6-fach.

Die Belegung sieht wie folgt aus:

rot    = HTR+

rot    = HTR

grün = +5V

grün =TMP

gelb  =FAN+

gelb  =Fan-

 

zum Schluss kommt über die Lotplatine ein kleines StückSchrumpfschlauch um den Stecker gut zu isolieren.

Auf den folgenden Bildern ist nun die Korrekte Einbaulage des Raucherzeuger im Kesselgehäuse der DA 800 zusehen.

Das Gewicht des Raucherzeuger betragt keine 20 gr. Insofern sehr gut,da die Befestigung dann über die beiden geschraubten Windleitbleche

erfolgt. Die Beiden Bleche fixieren den Raucherzeuger so, dass dieser zentrisch im Kessel sitzt.

....die Fräsarbeit ist nun an der Reihe. der Original Befestigungspunkt für das Lokgehäuse  musste für den Raucherzeuger Platz schaffen. Daher wurde  dieser  komplett abgefräst und geglättet. Als Empfehlung ,wer nicht mit einem Handfräser umgehen kann, sollte dies von einen Feinmechanikbetrieb auf das Fertigmaß fräsen lassen. Ansonsten ist am Lokrahmen der Schaden größer als der Erfolg. Die Bildfolge Zeigt schön das Vorher/Nachher Ergebnis........

...da die wichtigen Decoder und Platinenbauteile erst Ende September kommen, wird die Optik nun verfeinert. Die Grundschicht ist aufgetragen, als Patina  kommt der Malkasten mit der  wachsähnlichen Patina von Noch zum Einsatz. Insgesamt sind es 3 Grundschichten: 1. rostbraun, 2. grau mit rostbraun, 3.schwarzgrau.

Danach kommt der Nochfixierer zum Einsatz. Die Deckschicht  wirdem Schwarzer Pulverfarbe und einem ganz feinem Pinsel durchgefüghrt. So wirkt danach die Deckschicht als wenn die Lokomotive mit Tender verrusst ist.

... das Finish ist vollendet, 2 Schichten Pulverfarbe von Noch  Modellbau aufgetragen.

1. Grau weiß vom Kesseldeckel  nach hinten auslaufend fixiert.

2. Schwarz  als  Abtönung bis ans Tenderheck .

Zum Schluss alles fixiert.

Erste Fahrt u.Testversuch mit Loksound,um sicherzustellen das alles an den Grundeinstellungen funktioniert. Der Lautsprecher wird noch gegen einen Lautsprecher von Zimo gewechselt. Video über die ersten Fahreindrücke eines Nostalgiker Lokomotive